PowerMeter – Display-Erweiterung

Da die RS485 Schnittstelle am PowerMeter mangels Erweiterung unbenutzbar war und sich auch noch kein Bastler gefunden hat, der Lust hatte eine Erweiterung zu bauen, habe ich die Sache selbst in die Hand genommen.

Nach alten Vorlagen vom Leistungsmesser habe ich das Display vorn mit Push-Button und die ganze restliche Elektronik dahinter anordnen können. So ist es möglich das LCD mit den zwei Bohrlöchern recht simpel in eine Blende einzubauen. Verwendet habe ich wieder das, aus dem alten Leistungsmesser bekannte, EADOG162 Display. Es hat zwei Zeilen mit jeweils 16 Zeichen. Das Erscheinungsbild des Displays lässt sich in endlosen Varianten mal wieder beliebig kombinieren und an den Geschmack des Erbauers anpassen.

Funktion

Die Displayerweiterung hat zwei Eingänge, so das zwei PowerMeter/Messstellen auf dem Display angezeigt werden können. Wird ein PowerMeter eingesteckt wird die Platine mit Strom versorgt und läuft an. Es wird kurz die aktuelle Softwareversion ausgeben und anschließend wartet das Display auf Messdaten. Es dauert ungefähr 500 ms bis die Messwerte der Messstelle angezeigt werden können. Mit Hilfe des Push-Buttons auf der Displayseite, können die Menüs durchgeschalten werden.

In der Version 1.1 gibt es 5 Menüs:

  • aktuelle RMS-Spannung und -Strom
  • aktuelle Mittelwertspannung und -Strom
  • minimale Spannung und maximaler Strom seit dem letztem Reset
  • aktuelle RMS-Spannung und -Strom als Bargraph animiert
  • aktuelle Leistung (Prms getauft) und Spitzenleistung seit dem letztem Reset

Ein Reset der Min, Max-Werte kann durch drücken des Tasters und loslassen nach ca. 2 Sekunden erreicht werden.

Wird eine weitere Messstelle eingesteckt und das Display hat Daten erhalten, wird das Menü automatisch erweitert. Beim durchblättern gibt es dann Messstelle 1&2.

Die USB-Schnittstelle ist in der Version 1.1 noch nicht funktional. Diese wird derzeit nur für Firmwareupdates verwendet. Dazu wird ein Micro-USB-Kabel eingesteckt und  der Push-Button wird länger als 9 Sekunden gehalten. Anschließend kann wie beim PowerMeter mit Hilfe der Software Atmel Flip das neuste Hex-File eingespielt werden.

Später sollen USB-Funktionen folgen, um z.B. Displayhelligkeit und Kontrast einstellen zu können oder zwei Messstellen über ein USB-Port an die PC-Software zu übergeben.

Das PCB/Platinen-Projekt ist komplett auf github. Der Quellcode ist ebenfalls auf meiner github Seite. So ist es möglich, dass jeder seine personalisierten Menüs und Texte einblenden kann. Ich wünsche denen, die sich für dieses Projekt begeistern können viel Spaß beim nachbauen.

https://github.com/Counterfeiter

Den Push-Button habe ich in der aktuellsten Platinenversion natürlich in die Mitte des Display verschoben und eine optional bestückbarer MicroSD Connector ist noch dazu gekommen. Wer sich für die SD-Karte entscheidet darf das Display nicht bestücken oder baut gleich zwei PCBs auf (Display und SD-Karte). Der Quellcode zum Speichern der Messwerte in eine *.csv Datei muss aber erst noch geschrieben werden. So wird es nicht langweilig im PowerMeter-Projekt.

Hier ein paar Bilder vom Display:

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